Podiumsdiskussion
TeilnehmerInnen:
Joachim Rathke, Dr. Benno Kuppler, Dr. Hans Jellouschek, Angelika Glöckner, Daniela Lindhuber
Moderation:
Dr. Klaus Sejkora und Prof. Dr. Henning Schulze
„Beziehungszukunft – Zukunftsbeziehungen“
Wie viel Ichflexibilität brauchen und vertragen zwischenmenschliche Beziehungen, um menschliche Beziehungen zu bleiben?
Die Anforderungen an uns Menschen, mit anderen in Beziehungen zu treten und die Beziehungen idealerweise auch zu halten, sind in den vergangenen 15 Jahren rasant gestiegen. Internet, Email, mobile Telekommunikation, ubiquitäre Verkehrsanbindungen etc. führen dazu, dass es immer schwieriger wird, genau zu identifizieren, wo wir gerade sind, wohin wir wollen oder müssen und in welcher Rolle und Funktion wir gerade mit unserem Gegenüber in Beziehung treten.
Seit Freud wissen wir, dass menschliche Persönlichkeit mehr als ein hermetisches Ganzes ist, sondern verschiedene Anteile hat, die dementsprechend auch mit den Anteilen anderer Menschen in mehr oder minder geglückte Beziehungen treten. Durch die Hirnforschung wissen wir heute, dass „Ich“ unendlich viele sind, und dementsprechend könn(t)en wir ziemlich flexibel in vielen Rollen und in sehr unterschiedlichen Beziehungen durchs Leben gehen.
Das entspricht auch den steigenden Anforderungen der Berufswelt.
Nur: wann muss der Mensch dann aufhören, authentisch zu sein und kann nur mehr aufgesetzt und unauthentisch Rollen spielen?
Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: Alle
Anwendungsbereich: Alle
Teilnehmerzahl: unbegrenzt
