Wie sind die Beziehungen in den Familien bis heute geprägt durch die Kriegs- und Nachkriegszeit?
Lange Zeit wollte niemand wahrhaben, dass die Kinder durch die Kriegs- und Nachkriegszeit massiv belastet wurden. Man einigte sich im Allgemeinen auf die Einschätzung, dass – da es alle betroffen hat – es niemandem geschadet hat. Erst nach einer langen Zeit des Friedens ist es möglich, sich darüber auszutauschen. Die Belastungen, die nun benannt werden können, lassen sich zudem über mehrere Generationen hin verfolgen.
Schauen wir über unsere eigene Betroffenheit hinaus, wird klar, täglich wächst weltweit die Zahl der Kriegskinder. Können wir aus der Aufarbeitung unserer Erlebnisse Erfahrungen weitergeben? Was können wir von Kriegskindern lernen, die ohne Trauma weitergelebt haben?
Nach einem Input wird viel Zeit sein, den eigenen Erfahrungen nachzuspüren und sie, wenn gewünscht, mit den anderen zu teilen.
Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: Alle
Anwendungsbereich: Alle
Teilnehmerzahl: unbegrenzt
